Kreisfreie Städte in der Rhein-Ruhr-Region

Kurzurlaub - Hotels - Städtereisen - Die kreisfreien Städte im Gebiet Rhein-Ruhr

Die Region zwischen Rhein und Ruhr, auch als Ruhrgebiet bekannt, wurde 1995 zur Metropolregion Rhein-Ruhr ernannt. Es ist mit Abstand die bevölkerungsreichste Region Deutschlands und ist in Europa unter den ersten 5. Hier leben ca. 10 Millionen Menschen. Die Metropolregion Rhein-Ruhr befindet sich in Nordrhein-Westfalen. Zur Metropolregion Rhein-Ruhr zählen 20 kreisfreie Städte, die im Folgenden kurz beschrieben werden.


Bochum:
Bekannt geworden durch das Lied „Bochum“ von Herbert Grönemeyer. Bedeutend ist Bochum natürlich als Opel Standort. Ebenfalls befinden sich hier das Deutsche Bergbaumuseum und das deutsche Eisenbahnmuseum. Aber auch kulturell ist Bochum von Bedeutung. Das Bochumer Schauspielhaus ist eine der renommiertesten Bühnen in Deutschland. Seit nunmehr 20 Jahren läuft das Musical „Starlight Express“ in Bochum. Damit ist es das erfolgreichste Musical der Welt.


Bonn:
Bonn war von 1949 bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik und noch bis 1999 Regierungssitz. Ein berühmter Bonner war Ludwig van Beethoven, der 1770 hier das Licht der Welt erblickte. Die Deutsche Telekom hat hier ihren Hauptsitz.

Bottrop:
Hier gibt es zum einen den Vergnügungspark Movie Park Germany und die längste Indoorpiste der Welt im Alpincenter.


Dortmund:
Früher war Dortmund durch die Hösch Werke dominiert. Daher stammt auch der Ausdruck „Rote Erde“, weil die Erde rund um die Industrieanlagen rot war. Fußballfans ist der Ausdruck von früher auch noch geläufig. Früher hieß das Stadion von Borussia Dortmund auch „Rote Erde“.


Duisburg:
Spätestens seit dem Tatort Kommissar Schimanski, gespielt von Götz George, weiß jeder in Deutschland, dass in Duisburg der größte Binnenhafen in Europa ist. Duisburg wurde früher von Stahl und Kohle dominiert. Die Firmen Thyssen und Krupp waren hier ansässig.


Düsseldorf:
Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Bekannt ist Düsseldorf für die Königsallee, eine exklusive Einkaufsmeile, die Altstadt, die auch als längste Theke der Welt bezeichnet wird und natürlich für den Karneval. Ein berühmter Sohn Düsseldorfs war Heinrich Heine.

Essen:
Essen ist im Zentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr. Der Name Essen ist stark mit der Industrialisierung, Waffenschmiede Deutschlands und Krupp verbunden. Sehenswert ist die Villa Hügel am Baldeneysee. In früheren Zeiten war es der Wohnsitz der Familie Krupp. Heute kann sie besichtigt werden und es finden Ausstellungen und Konzerte dort statt.


Gelsenkirchen:
Früher wurde Gelsenkirchen Stadt der Stadt der 1000 Feuer genannt. Dieser Ausdruck stammt aus der Blütezeit des Ruhrgebiets, als die Kokereien das Grubengas abfackelten. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten zum Thema Industriekultur in Gelsenkirchen. Den Fußballverein Schalke 04 verdient natürlich auch einer kurzen Erwähnung.


Hagen:
Die Stadt Hagen in Westfalen bezeichnet man auch als das Tor zum Sauerland. Die einzige Fernuniversität Deutschlands hat hier ihren Sitz. Verschiedene Flüsse durchqueren die Stadt, so beispw. Volme und Lenne.


Hamm:
Früher war Hamm dafür bekannt, dass hier der größte Rangier- und Güterbahnhof in Europa war. Heute hat er allerdings keine Bedeutung mehr und ist größtenteils stillgelegt.


Herne:
Zur Blütezeit der Montanindustrie im Ruhrgebiet war Herne eine wichtige Bergbaustadt. Noch heute stehen einige Zechentürme im Zentrum als Relikt aus dieser Zeit. Durch die Gebietsreform gehört Wanne-Eickel heutzutage zu Herne.
Köln Kirche

Köln:
Die Stadt Köln kann auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Köln ist die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Erwähnenswert ist der Kölner Dom, die größte gotische Kirche Nordeuropas. Neben Düsseldorf ist Köln auch eine Hochburg des Karnevals. Heinrich Böll, Nobelpreisträger für Literatur, ist einer von vielen berühmten Persönlichkeiten der Stadt.

Krefeld:
Krefeld bezeichnet man auch als Samt und Seidenstadt. Dies rührt daher, dass sie früher für ihre Seidenproduktion berühmt war. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass hier das Deutsche Textilmuseum beheimatet ist.


Leverkusen:
Mit Leverkusen verbunden ist unweigerlich der Name Bayer AG. Die Bayerwerke liegen direkt am Rheinufer und sind der größte Arbeitgeber der Stadt, aber auch der Namensgeber und Sponsor für den Fußballclub Bayer 04 Leverkusen. Kulturell bedeutsam sind die Leverkusener Jazztage. Hier treten internationale Stars der Jazz- und Bluesszene auf.


Mönchengladbach:
Mönchengladbach nahm früher eine wichtige Rolle bei der Textilproduktion ein. Einige Brauereien sind hier ansässig und produzieren das für die Region am Niederrhein typische Altbier. Die Krautrockband Wallenstein stammt aus Mönchengladbach.


Mülheim an der Ruhr:
Mülheim an der Ruhr liegt zwischen Düsseldorf und Essen. Früher war hier die Montan- und Lederindustrie von Bedeutung. Mit sehr vielen Grün- und Waldflächen gilt Mülheim an der Ruhr heute als attraktiver Wohnort.


Oberhausen:
Oberhausen liegt auf der linken Seite direkt gegenüber von Duisburg und ist bekannt für sein Shoppingcenter, das "Centro". Die Montanindustrie spielt hier auch keine Rolle mehr. Bekannt ist die Stadt für die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen.


Remscheid:
Die Stadt Remscheid liegt im Bergischen Land und ist bedeutend im Bereich der Metall- und Werkzeugindustrie. 1961 entstand hier der Krimiklassiker „Das Halstuch“ von Francis Durbridge.


Solingen:
Solingen bezeichnet man auch als Klingenstadt. Auch heute noch ist die Schneidwarenindustrie von großer Bedeutung für die Stadt. In Solingen befindet sich das Klingenmuseum und Schloss Burg.


Wuppertal:
Wuppertal ist die größte Stadt im Bergischen Land. Am bekanntesten ist die Schwebebahn. Aber auch das international bekannte Tanztheater Pina Bausch stammt aus Wuppertal. Ein berühmter Wuppertaler war übrigens Friedrich Engels, der hier geboren wurde.


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