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Das Spionagemuseum in Oberhausen

Im Spionagemuseum Oberhausen auf der Spur von 007

Seit dem 26. April 2012 hat das Centro Oberhausen eine neue Attraktion: das Spionagemuseum.

Spionagemuseum EingangDie Dauerausstellung bietet unter dem Begriff TOP SECRET – Die geheimnisvolle Welt der Spionage in 18 unterschiedlichen Themenbereichen und auf ca. 2.000 m² Fläche die weltweit größte Einsicht in alte und neuen Techniken der Spionage.

Hier gibt es eine Menge zu Bestaunen und das für die ganze Familie.

Klischees und Mythen werden aufgedeckt und eine realistische und trotzdem faszinierende Sicht auf die Realität wird garantiert.

Die Reise durch diese für uns fremde Welt beginnt in einem Agentenbüro, der 1. Station. Hier werden wir eingestimmt auf das, was da noch alles kommen mag.

Die 2. Station im Spionagemuseum ist das TOP-SECRET Lager.

Hier liegen in mehr als 500 offen gestalteten Kisten einzigartige und oftmals skurrile Gegenstände.

So z.B. ein Maskierungskoffer der Stasi, Täuschungsschuhe der CIA, ein auf Koffergröße faltbares Einmann-U-Boot des KGB, Messer getarnt als Erdnuss oder Lippenstift, eine als Olive getarnte Wanze in einem Martiniglas oder die alte Kodierungsmaschine Enigma.

Die 3. Station beschäftigt sich mit den Nachrichten- und Geheimdiensten der Welt. Hier gibt es Informationen zu den einzelnen Ländern.

Spionagemuseum LasertunnelIn der 4. Station geht es um den Menschen hinter den ganzen technischen Hilfsmitteln. Denn eines ist klar – die Technik kann noch so genial sein, bedient wird sie im Endeffekt vom Menschen und der entscheidet über das Wie, Wo und Warum.

Hier erfahren wir einiges über die Schicksale der Menschen in den diversen Geheimdiensten und die bekanntesten Spione der Vergangenheit und auch der Gegenwart werden vorgestellt.

Station 5 – Kino. Lehnen wir uns zurück und sehen uns Kurzfilme über reale und fiktive Agenten und Geheimdienste an.

Dabei gibt es etwas zum Nachdenken, aber auch etwas zum Amüsieren.

In der 6. Station erleben wir – vielleicht zu unserem eigenen Erstaunen – dass wohl in jedem von uns ein kleiner Spion steckt und jeder von uns sicher schon einmal spioniert hat. Lassen wir uns überraschen.

Station 7 beschäftigt sich mit dem Kalten Krieg, in Station 8 geht es um die Waffentechnik der Geheimdienste, in Station 9 um Luftspionage, in Station 10 um Beobachten und Abhören und in Station 11 geht es um Chiffrieren und Entschlüsseln.

In der 12. Station geht es um Technik, Mythen und Legenden.

Wir erfahren unter anderem, dass es beim KGB eine Spezialeinheit gab, die sich nur mit dem Nachbau von Spionage-Techniken aus Filmen, z.B. Hollywood-Filmen, beschäftigte.

Station 13 zeigt uns, ob wir vielleicht auch zu einem Agenten taugen.

Hier geht es darum, mit viel Geschick und Beweglichkeit durch ein Gewirr von Laserstrahlen zu einem bestimmten Ziel zu gelangen. Begeben wir uns also in den Agenten-Trainings-Parcours.

SpionagemuseumNun wird es immer moderner.

In Station 14 geht es um Datenspuren, in Station 15 um Viren, Station 16 zeigt die Möglichkeiten der Kontrolle und Überwachungen von Wohnungen und in Station 17 geht es um die steigende Bedrohung durch Cyberattacken – um Datensicherheit und Wirtschaftsspionage.

Die letzte Station – die 18. – lässt uns alles noch einmal überdenken und vielleicht haben wir jetzt eine andere Sicht auf das Thema Spionage.

Alles in allem ist so ein Rundgang durch das Spionagemuseum wirklich überaus informativ und spannend.

Ein besonderes Highlight ist sicher der Aston Martin DB5 – der alte und neue Sportwagen von James Bond.

Er war 1964 in Goldfinger der fahrbare Untersatz von James Bond und wird es im neuen James Bond Skyfall wieder sein.

Ein Besuch im Spionagemuseum in Oberhausen ist also ein lohnendes Ziel und genau richtig für einen Herbstausflug.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Museums: www.spionage.de

 

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