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Alte Kolonie Eving – Dortmund

Wir sind noch immer in Eving, einem Stadtteil im Norden von Dortmund. Heute unternehmen wir einen Rundgang durch die Alte Kolonie.

Bei der Alten Kolonie in Dortmund-Eving handelt es sich um eine historische Zechensiedlung von 1897, die heute unter Denkmalschutz steht. Damit ist die Kolonie heutzutage ein Stück Industriekultur und auch eine Sehenswürdigkeit in Dortmund.

Kirche St. Barbara, unser Ausgangspunkt zum Rundgang durch die Alte Kolonie Eving.

Nachdem im Jahre 1987 die Zeche „Minister Stein stillgelegt wurde, kauften viele Bewohner zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis die Häuser und sanierten sie gründlich. Nach und nach wurden die Häuser dann teilweise wieder verkauft.

Unser Rundgang beginnt in der Bergstraße an der katholischen St. Barbara-Kirche. Hier befindet sich auch die Grenze zwischen Dortmund-Eving und Dortmund-Lindenhorst.

Wir biegen von hier aus ab in die Friesenstraße und queren dann den neugestalteten Franz-Stock-Platz. Anschließend biegen wir rechts in die Jahnstraße ab.

Nun befinden wir uns schon mitten in der Alten Kolonie.

Wir laufen durch die links abbiegende Schenkendorfstraße. Viele alte Häuschen der Kolonie, teils mit Fachwerk, begleiten unseren Weg. Direkt vor uns liegt nun das ehemalige Wohlfahrtsgebäude, das Zentrum der Siedlung.

Franz-Stock-Platz an der Friesenstraße

Ein kleiner Teil der Kolonie wurde neu erbaut.

Die Jahnstraße, links zweigt die Schenkendorfstraße ab.

Typisches ehemaliges Bergmannshaus

Das ehemalige Wohlfahrtsgebäude mit damaliger Haushaltsschulung

Das ehemalige Wohlfahrtsgebäude liegt im Mittelpunkt der Alten Kolonie am Nollendorfplatz. Es diente einst als Badeanstalt, Kinderverwahrschule, Haushaltsschule, Kochschule, Ledigenheim und Wäscherei. Heute befindet sich hier das Türkische Bildungszentrum.

Wir umrunden das Gebäude. Dabei entdecken wir zu unserem Erstaunen zwei niedliche Türmchenhäuser an der Nordseite des Nollendorfplatzes. Diese Turmhäuser bieten einen recht imposanten Anblick.

Dazwischen führt die Nollendorfstraße in Richtung Norden.

Plan der Alten Kolonie in Eving mit den geschützten Häusern, die ab 1897 erbaut worden sind.

Aparte Turmhäuser oder sagen wir Türmchenhäuser…

…am Nollendorfplatz

Typischer Taubenschlag

Typisch für die alte Bergmannskultur sind diese Taubenschläge in den Gärten, die man heutzutage kaum noch findet. Tauben waren die „Rennpferde“ des kleinen Mannes.

Bevor wir die Alte Kolonie verlassen, empfehle ich, den Rundgang noch auszuweiten und durch die Kaubstraße, die Kulmstraße und die Husarenstraße zu schlendern. Die gewaltigen Eindrücke werden Sie in vergangene Zeiten zurückversetzen.

Über die Kappenberger Straße gehen wir dann zurück zum Ausgangspunkt, der Kirche St. Barbara an der Bergstraße. Man sieht sie von hier aus schon auf der rechten Seite hinter den Häusern der Siedlung.

Über die Kappenberger Straße zurück zur Kirche.

Anschließend erkunden wir die Bergstraße. Dazu mehr in unserem nächsten Blogbeitrag.

 

Das war unser Fotos-Reisebericht von der Alten Kolonie in Dortmund-Eving.

 

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